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Das bin ich,
Sebastian Waldinger

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 Ruhepol 

Ich bin Sebastian Waldinger, 25 Jahre alt, geboren im schönen Erding und lebe aktuell in München.

 

Seit 2023 bin ich als Flugbegleiter bei Lufthansa unterwegs und wünsche mir, dass dieser Job auch in Zukunft für viele von uns eine echte Perspektive für das ganze Berufsleben bleiben kann.

 Meine Geschichte 

Auch wenn ich noch nicht sehr lange im Unternehmen bin, engagiere ich mich dort, wo ich kann, für einen besseren Arbeitsplatz in der Kabine.

 

So war ich Teil des Fast Response Teams (FRT) für Allegris und konnte dort bereits einige unserer Painpoints aus der Kabine direkt an die Fachabteilungen weitergeben. Dabei ging es vor allem darum, Probleme früh sichtbar zu machen und gemeinsam Lösungen zu finden.

 

Was mich an Bord besonders motiviert, sind meine Kolleg:innen und der persönliche Austausch mit den Crews. Unsere Teams sind so vielfältig, dass man aus fast jedem Umlauf neue Perspektiven und Erfahrungen mitnimmt – besonders im Umgang miteinander und in der Kommunikation.

 

 Wofür ich mich einsetze 

Für mich steht die Zukunft unseres Arbeitsplatzes im Mittelpunkt. In meiner bisherigen Zeit in der Kabine habe ich eines wirklich zu schätzen gelernt: uns als Crew.

 

Gleichzeitig habe ich – durch Gespräche und eigene Beobachtungen – gemerkt, dass viele Herausforderungen aus dem Flugbetrieb stärker gehört werden müssen. Dinge, die auf Strecke jeden Tag auffallen, sollten auch dort ankommen, wo Entscheidungen getroffen werden.

 

Ein wichtiges Thema ist für mich ein funktionierendes Feedback-System an die Fachabteilungen. Viele Kolleg:innen schreiben Cosmic-Reports, haben aber das Gefühl, dass ihre Rückmeldungen wenig bewirken. Ich wünsche mir hier ein transparenteres Verfahren, bei dem sichtbar wird, was mit diesen Informationen passiert.

 

Auch das Thema Requests und die Balance zwischen Arbeit und Freizeit beschäftigt uns alle. Wir brauchen ein System, das uns nicht nur bei der Planung unserer Arbeit unterstützt, sondern auch verlässlich Raum für unser Privatleben lässt.

 

Darüber hinaus sehe ich auch Themen wie die Personalsituation auf dem A350 oder die Aktivierungszeit im SB-Bereich als wichtige Punkte, bei denen es sich lohnt, genauer hinzuschauen.

 

 Was ich mitbringe 

Kolleg:innen aus der Kabine erleben mich als jemanden, der zuhört, ruhig bleibt und versucht, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen – Eigenschaften, die ich auch in die Arbeit der Personalvertretung einbringen möchte. Als Ruhepol möchte ich dazu beitragen, dass unterschiedliche Perspektiven zusammengeführt werden und wir gemeinsam Lösungen finden.

 

Ich bringe eine frische Perspektive mit und kann die Sorgen und Gedanken vieler jüngerer Kolleg:innen gut nachvollziehen. Außerdem habe ich in den vergangenen zweieinhalb Jahren durch Gespräche mit verschiedenen Fachabteilungen ein gutes Verständnis für viele Abläufe im Unternehmen entwickelt.

 

Ich arbeite mich gern gründlich in Themen ein und scheue mich auch nicht davor, mich durch Verträge, Regelwerke und Unterlagen zu lesen, bis ich Klarheit gewonnen habe.

 

Durch meine Ausbildung und Tätigkeit als Tanzlehrer habe ich gelernt, Menschen zusammenzubringen, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

 

Durch verschiedene Zusatzfunktionen im Unternehmen bin ich außerdem gut vernetzt und kann Informationen oft schnell einordnen oder klären.

 

Ich würde mich freuen, wenn ich mich künftig auch in der Personalvertretung für unseren gemeinsamen Arbeitsplatz in der Kabine einsetzen und unserer Stimme dort Gehör verschaffen dürfte.

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